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Trust

Mit wem wir schon gearbeitet haben

Natürlich haben wir eine lange Liste mit namhaften Unternehmen mit denen wir bereits gearbeitet haben. Welchen Wert hat eine solche Liste? Darin tauchen auch Unternehmen auf, mit denen wir uns heute nicht mehr identifizieren. Usus ist leider auch, Unternehmen aufzulisten, für die man mal Papier im Drucker nachgelegt hat.
Ebenso verhält es sich mit Projekten. Auch da könnten wir einige spannende, unterhaltsame und beeindruckende Geschichten erzählen. Und welchen Wert haben Geschichten über Projekte, aus denen letztlich doch nichts wurde? Außerdem sind doch die interessantesten Projekte diejenigen, über die nicht gesprochen werden darf.

Prüfsiegel, Auszeichnungen, Zertifikate

Weiterhin gibt es Zertifikate und Siegel, die einem aufgelistet imponieren sollen. Leider gibt es viele Auszeichnungen, die man sich einfach käuflich erwerben kann und keinerlei Aussagekraft über Fähigkeit und Qualität bieten. Häufig sind in der Praxis auch "historische Zertifikate" zu finden. Darunter zähle ich Zertifikate von ehemaligen Mitarbeitenden, die einst eine Prüfung bestanden haben, während sie in dem Unternehmen beschäftigt waren – in dem sie mittlerweile schon 23 Jahre nicht mehr arbeiten. Das Prüfsiegel bleibt jedoch im Unternehmen bestehen und man rühmt sich mit längst Vergangenem. In diese Kategorie fallen auch Auszeichnungen, die 15 Jahre oder älter sind.

Der nötige Trust

Wie lässt sich also der essentielle "Trust" aufbauen? Mir wird oft geraten, ich müsse auf allen Social Media Plattformen vertreten sein und dort alles pflegen. Eine Auffindbarkeit schaffe Reliabilität.
Meine Meinung ist, dass man rein in der digitalen Welt kein Vertrauen schaffen kann. Viel zu viele Worte sind hohl und klingen abgegriffen. Die Werbung hat ihren Teil dazu beigetragen: Wir sind kein gutes Unternehmen, sondern das Beste! (Grüße gehen an Marc-Uwe Kling. Wer Qualityland noch nicht kennt, sollte das schnell ändern. Gleich im lokalen Buchladen kaufen oder erst mal informieren unter: → qualityland.de)
Wir setzen viel lieber auf persönliche Gespräche. Ein Treffen vor Ort oder alternativ zumindest ein Videomeet oder Telefonate. Viele Dinge ergeben sich erst im Gespräch oder dürfen sich entwickeln. Entscheidend ist, was hinten raus kommt.